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„Blaue Stunde“
Das neue Studio-Album von Klaus Lage

Man nehme sich Zeit und Muße für dieses 17. Studio-Album des Vollblut-Menschen und -Musikers Klaus Lage. Vielleicht mit einem Glas Rotwein oder einer genussvollen Zigarre während der Dämmerung nach dem Sonnenuntergang und vor Eintritt der nächtlichen Dunkelheit, der „Blauen Stunde“. Das Album mit seinen 13 Liedern schenkt uns wunderbare Gelegenheiten zum Innehalten, Zuhören, Abschweifen und humorigen Schmunzeln. Ab Februar 2017 sind die Songs live mitzuerleben auf seiner Deutschland-Tour.

„Ich bin jung und schon lange auf der Welt“ schreibt Lage in einem seiner Texte; 66 Jahre Lebenszeit mit ihren Wunden und Weisheiten, der unprätentiösen Rückschau und dem fröhlichen Blick nach vorn – der liebevoll-gelassenen (Selbst-) Ironie, gespeist aus Irrtümern und Erkenntnissen. Wir kennen dies alles aus eigenem Empfinden, aber er und seine exzellenten musikalischen Mitstreiter, allen voran Co-Produzent Bo Heart, haben es zusammengeführt in bluesige Kompositionen mit feinst ziselierten Arrangements.

Die neuen Songs mit Original-Kommentaren von Klaus Lage:

„Auf Dich“: Bereits erfolgreich live erprobtes Liebeslied im Country-Style mit unverzichtbarer Sehnsucht nach echter, nachhaltiger Wertigkeit. Es war gar nicht so einfach die richtigen Verse auszuwählen – es gab einfach zu viele und ich mochte sie irgendwie alle. Ich liebe das Banjo am Schluss, das noch mal richtig drive bringt. Ich weiß auch nicht, wie Bo das hingekriegt hat.

„Jung“
: Ist nicht kokett gemeint. Es gibt wirklich all diese Momente. Leider nicht durchgängig. Ohne Refrain und trotzdem eingängig. Bo hat den Text mit einem flockigen Augenzwinkern stilsicher umgesetzt. Zuerst gab’s ein jazziges Xylophon-Solo, dann hab ich auf einem in Pergament eingewickeltem Kamm geblasen – aber letztendlich hab ich drauf gepfiffen.

„Krempel“
: Das ist ein grooviger funky Blues-Song mit einer amtlichen Mundharmonika-Spur von Steve Baker. Den Song hab ich schon vor einigen Jahren aufgenommen, aber in einer rockigeren Version. Jetzt habe ich noch einen Vers dazugeschrieben und wir haben es im Sound dieser Produktion neu arrangiert

„Vorbei“: Ja, der Schmerz ist groß, aber jetzt ist es vorbei. Kein Selbstmitleid mehr – Fenster auf – Frischluft rein. Und die New Orleans-Bläser helfen dem Lied sehr, kein Trauerkloß-Song zu sein. Bo sagt: “Es gibt Songs, die passen gespenstig ins eigene Leben!“

„Ich bin Viele“:
 Der Mensch ist ein Multitalent. Er hasst und liebt, er bewahrt und zerstört, hält fest und will entfliehen. Von Engeln und Teufeln zugleich beseelt. Ein absurd widersprüchlicher Dualismus. Was war da nur in der Ursuppe drin?

„Jemand“
: Ein Lied über Verleumdung, Vorverurteilung und die Hinrichtung eines vermeintlich Schuldigen – sei es auch nur in Gedanken. Dieser hat keine Chance, da sich die Meute – Gemeinheit macht stark – auf ihn stürzt und ihn vernichtet. Brandaktuell. Bo hat den Text mit seiner Komposition auf den Punkt gebracht. Joachim Refardts Trompeten-Intermezzo passt perfekt!

„Land der Liebe“
: Eigentlich der heimliche Titelsong. Lyrische Seelenschwere, aber ohne Blei. In der Blauen Stunde halbwach durch das große, weite Land der Liebe wabern. Beunruhigend herrlich! Das wunderbar einfühlsame Flügelhorn-Solo liefert wieder Joachim Refardt und die hohen, singenden, sphärischen Obertöne von einem seltenen Instrument namens „Ondes“ (gespielt von Friedrich Paravicini) gibt’s auch nicht an jeder Ecke.

„Pappsatt“:
Als meine Tochter ihren ersten Sohn ankündigte, war das Lied fällig. Schnörkellos, geradeaus und bluesig mit überraschendem Posaunen-Solo. Mein musikalischer Einstieg ins Opa Dasein.

„Neujahr“
: Den Text hab ich tatsächlich vor drei Jahren in der Silvester-Nacht geschrieben. Country-Style mit sehr sparsamer Gitarre, ausgefuchster Percussion, dezentem Cello und sensiblem Slide-Guitar-Solo von Jürgen Scholz – und unauffällig unschnulzigem Chor.

„Ich bin stark“
: Das Lied gibt es auch in einer rockigen Version und war 2011 eine Auftragsproduktion für eine Aktion des Job-Centers Mannheim. Ein Lied das Mut machen soll, sich nicht zu verkriechen, neue Kontakte zu knüpfen, um wieder vermittelt werden zu können. Diese sparsame, bluesige Variante haben wir neu arrangiert und produziert, um im Soundbild dieser Produktion zu bleiben.

„Liebe ist ein Labyrinth“
: Geschrieben vom „Zupfgeigenhansel“ Erich Schmeckenbecher. Wie „Vorbei“ ein Trennungslied, aber hier schwebt doch noch eine nicht unwesentliche Portion Wiedervereinigungs-Sehnsucht mit, die ich nachträglich in den Text eingebaut habe. Durch das Cello von Friedrich Paravicini strahlt es für mich eine wunderbare Ruhe aus.

„Affenzirkus“
: Den Song hat mir Jürgen Kessler vor fünf oder sechs Jahren geschickt. Da ich aber da gerade eine Rock-CD produziert habe, landete dieser Song erst mal wieder in der Schublade. Jetzt ist das richtige Projekt da. Bo hat es vom Kabarettlied wegarrangiert und die „blue notes“ des Mundharmonika-Solos machen daraus ein selbst-ironisch-freches Fazit mit Tiefgang. Ein würdiger Abschluss. Und das wird live auch so sein!

„Zeitreisen“:
So heißt mein letztes Solo-Live-Album. Deshalb ist die Piano-Version mit Bo ein Bonustrack. Wir haben vier oder fünf Versionen live eingespielt und uns dann für eine entschieden. Ist gar nicht so einfach ein paar Eckdaten seines Lebens in Versform auf gut 5 Minuten zu komprimieren. Auch hier mussten einige Strophen bei der Endfassung dran glauben. Aber siehe da, es geht!

Die CD wird am 6.1.17 veröffentlicht und ist exklusiv erhältlich im „Klaus Lage-Shop“ (http://klaus-lage-shop.de/cds/11/blaue-stunde) sowie bei den Live-Konzerten

 

 

"Blaue Stunde" – Tour 2017



Vom 9. Februar bis 1. April geht Klaus Lage im Frühjahr 2017 auf Tournee. In 20 Städten präsentiert er zusammen mit der neu formierten Begleitband „Gute Gesellschaft“ sein neues Programm „Blaue Stunde“.
Eine gleichnamige neue CD wird bereits kurz vorher, im Januar 2017, veröffentlicht.

Da Klaus Lage bekanntlich wenig Lust auf Nostalgieshows und Oldieparaden hat und immer gerne neue Herausforderungen sucht, darf auch bei dieser kommenden Tournee mit Überraschungen gerechnet werden:
Zusammen mit der neuen Formation „Gute Gesellschaft“, einem Trio mit durchweg hochkarätigen Musikern, wird er ein Programm auf die Bühne bringen, das es so von ihm noch nicht gegeben hat. Und dennoch werden die Konzertbesucher auf die vertrauten und geliebten Hits (selbstverständlich) natürlich nicht verzichten müssen, im Gegenteil: Sie werden ihnen auf eine frische und stimmige Weise neu begegnen.

Line up:
Klaus Lage        –  voc, akk-git
Bo Heart            –  keys, voc
Jürgen Scholz   –  git, bass, voc
Stephan Emig   –  percussion

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Robert Weißenberger
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